Namensgeber

Theodor Heuss – Mein Leben in Kürze: Viele von Ihnen kennen meinen Namen und wissen sicher auch noch, dass ich der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland war. Aber darüber hinaus – was wissen Sie über mein Leben? Ich will Ihnen einmal Interessantes daraus erzählen.

Theodor Heuss - der junge Mensch
Geboren wurde ich am 31. Januar 1884 als Sohn von Louis und Elisabeth Heuss in Brackenheim, nahe Heilbronn. Mein Vater arbeitete als Regierungsbaumeister. In Brackenheim verbrachte ich meine gesamte Kindheit. Nach meiner Schulzeit hat es mich jedoch etwas weiter hin verschlagen: Ich studierte drei Jahre lang (1902 bis 1905) Staatswissenschaften und Nationalökonomie in München und Berlin. Das Studium schloss ich mit einer Promotion ab.

Theodor Heuss - der Journalist
Anschließend begann meine Mitarbeit im politischen Ressort der Zeitung „Die Hilfe“. Schließlich hatte ich während meiner Bundesarchiv, Bild 146-1983-098-20 / CC-BY-SA Schulzeit schon einige Artikel und Texte geschrieben. Ich fühlte mich der Literatur und dem journalistischen Schreiben sehr verbunden und hatte wohl auch Talent. Denn am Tag meiner Abiturprüfung erschienen zwei meiner Artikel in zwei bedeutenden Stadtzeitungen.

Theodor Heuss - der Familienmensch
Dann wurde es Zeit, eine Familie zu gründen. Ich heiratete 1908 meine Frau Elly Knapp, die Tochter des Straßburgers Nationalökonomen Georg Knapp. Bald darauf bekamen wir einen Sohn.

Theodor Heuss - der Politiker
Mein politischer Weg wurde 1918 mit dem Eintritt in die Deutsch Demokratische Partei (DDP) geebnet.

Es folgten zahlreiche Funktionen:
1924-1928 Mitglied des Reichstages für die DDP
1930-1933 Mitglied des Reichstages für die Deutsche Staats Partei
1945-1946 Kulturminister in Baden-Württemberg
1947 Vorstandsmitglied der neu gegründeten Demokratischen Partei Deutschlands
1948 Gründungsmitglied 1. Vorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP)
1948 Mitglied im Bundestag
1949 Wahl zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland
1952 Theodor Heuss erklärt das Deutschlandlied zur Nationalhymne
1954 Wiederwahl zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland

In meiner 10 jährigen Amtszeit habe ich das Amt des Bundespräsidenten durch – wie mir nachgesagt wird - Würde, Persönlichkeit und Geist weiterentwickelt. Es war mir wichtig, in meiner Funktion die Vorurteile gegen die Deutschen in der Öffentlichkeit abzubauen. Meine Arbeit wurde von den Menschen sehr anerkannt. Es kam soweit, dass man das Grundgesetz ändern wollte, um mir eine weitere Amtszeit - die dritte - zu ermöglichen. Doch dieses Vorhaben lehnte ich ab. Gesetzesänderungen sollten ja nicht zur Gewohnheit werden. Mein Leben und Wirken endete schließlich am 12. Dezember 1963 in Stuttgart.

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